Italienisch lernen · Wandern, Reiten und Golf spielen · die schönsten Badestrände der Adriaküste erkunden · die besten Muscheln Italiens essen · weit in die hügelige Landschaft schauen · herrlichen Rosso Conero trinken · einen riesigen Garten ganz für sich haben · der Nachtigall und den Fasanen lauschen

 

 

ORT UND REGION

 

La Regione Marche, die abwechslungsreichste und gleichzeitig typischste Landschaft Italiens. Der Landstrich zwischen Apennin und Adria, zwischen der Emilia-Romagna und den Abruzzen, versammelt alle Eigenschaften Italiens: Der Volksmund spricht daher liebevoll von „ganz Italien in einer Region“.

Ancona, Hauptstadt der Marken und geschäftige Hafenstadt mit großem Seehafen. Eine Stadt auf den zweiten Blick, deren versteckten Charme man bald erfährt, sobald man den ganz widersprüchlich über dem Hafen thronenden romanisch-gotischen Duomo di San Ciriaco entdeckt oder den Trajansbogen, inmitten der von den Römern 278 v. Chr. angelegten Hafenanlage. Ein Spaziergang herauf zum Dom, mit Blick über Hafen und Stadt, durch das ehemals jüdische Viertel, vorbei an alten Handelshäusern und Palästen, kleinen verwinkelten Straßen, Treppen und Portalen lohnt sich.

Sirolo, die Perle der adriatischen Küste. Der idyllische Ort liegt 20 Kilometer südlich von Ancona am südlichen Vorsprung des Monte Conero (572m) direkt in malerischer Hanglage steil über dem Meer. Mit seinen engen weißen Gassen und einer von Bäumen umsäumten Piazza, die über dem Meer schwebt, ist Sirolo das Kleinod der Adriaküste. Tagsüber genießt man von hier aus die hinreißende Aussicht auf das Meer und den Monte Conero, abends die laue Meeresluft bei einem Aperitif.

La Riviera del Conero ist einer der schönsten Badestrände der Adria. Weiße Strände betten sich in die steile Küstenlandschaft aus weißen Kalksteinfelsen und sind von architektonischen Übergriffen verschont geblieben. Le Due Sorelle (die zwei Schwestern), bizarre Felsgestalten im türkisblauen Meer, sind das beliebte Sinnbild der Gegend.

 


CASA ANCARANO
Der ehemalige Hof liegt freistehend in Hanglage inmitten des naturgeschützten Parco del Conero. Ideal für Familien und Freunde bis zu 7 Personen und alle, die einen großen Garten, viel Platz und Ruhe genießen. Das Haus, traditionell aus dem weißen Felsgestein des Monte Conero gebaut, ist umgeben ist von einem 5000 qm großen uneinsehbaren und umzäunten Garten mit eigenem Wein, Obst- und Mandelbäumen, Pinien und Oliven. Vom historischen steinernen Dreschplatz hat man eine traumhafte Aussicht über die grüne hügelige Landschaft der Marken, deren Ortschaften majestätisch auf den Anhöhen thronen. An klaren Tagen sieht man bis in die Berge des Apennin.

Eine einfache und liebevolle Einrichtung macht La Casa Ancarano zu einem Ferienhaus mit Atmosphäre. Der Gästebereich besteht aus einem großen zentralen Wohnraum, drei Doppelzimmern, zwei Bädern, TV-Anschluss (Satellitenfernsehen), Waschmaschine, und einer großen und voll ausgestatteten Küche. Für warme Sommerabende gibt es einen Grill. Im Garten stehen Tische, Stühle, Sonnenschirme, Sonnenliegen und eine Hängematte bereit. Und in den Bäumen eine Schaukel für die kleinen Gäste. Versteckt zwischen Oleander und Mandelbaum lädt eine Dusche zur Erfrischung unter freiem Himmel ein.

UMITTELBARE UMGEBUNG
Wanderer können direkt von der Haustüre aus über ein Netz aus Wanderwegen in die mediterrane Macchia eintauchen und den Parco del Conero erwandern. Der naturgeschützte Regionalpark erstreckt sich mit über 6.000 Hektar über Wälder und Schluchten, Hochebenen und dem Gipfel des Monte Conero, der sich spektakulär bis auf eine Höhe von 572 m aus dem Meer erhebt. Die Ausblicke auf das Meer sind atemberaubend.

Pferdenarren spazieren am besten zum
Reiterhof Il Corbezzolo (1km) und begeben sich zu Pferd auf Exkursion oder nehmen die dazu nötigen Reitstunden.

Radfahrer kommen nicht nur auf den Wegen des Coneroparks auf ihre Kosten, sondern finden in weiterer Umgebung anspruchsvolle Stecken für alle Bedürfnisse. Vom Mountainbiking am Gran Sasso bis zur kurven- und steigungsreichen Panoramastraße von Sirolo nach Ancona.

Golfspieler haben ihren
Conero Golf Club mit 18 Löchern Championship Course, PAR 72 plus Executive Course direkt vor der Tür (1km).

Die schönsten, teils geschützten
Badestrände der Riviera del Conero (3km) sind in wenigen Minuten mit dem Auto erreicht. Die weißen Strände mit ihrem türkisblauen Wasser bekommen Jahr für Jahr die internationale Ökoauszeichnung „La Bandiera Blu“ der Foundation for Environmental Education (FEE) für ihre hervorragende Wasserqualität. Am nächsten liegen die Strände der Spiagge Urbani von Sirolo; bequemer erreichbar für Familien sind die breiten Sandstrände zwischen Numana und Marcelli.

Für Segler bietet der kleine
Jachthafen von Numana (3,5km), neben Porto Novo und dem Sporthafen von Ancona die nächste Anlaufstelle. Die Nichtsegler können dort auch Motorboote mieten oder wundervolle Besichtigungsfahrten entlang der zerklüfteten Küstenlandschaft zu den Due Sorelle unternehmen.

Wer sein Italienisch auffrischen oder individuellen Intensivsprachunterricht nehmen möchte, hat im
Centro Culturale Conero im nachbarlich gelegenen Camerano (3km) eine kompetente Sprachschule mit sehr persönlicher Atmosphäre gefunden.

LOHNENDE AUSFLUGSZIELE
La Grotta Grande del Vento ist größte Einzelhöhle Europas mit 240m Höhe und der Höhepunkt der Besichtigungstour durch Le Grotte di Frasassi. In ihr hätte der Mailänder Dom Platz bequem Platz. Das gigantische Höhlensystem, das in eine fantastische Welt aus Tropfsteinskulpturen führt, liegt inmitten des Naturparks Gol della Rossa / Frasassi (80 km entfernt), einer Kette von hoch aufragenden Kalksteinschluchten. Schon die etwa einstündige Fahrt ins Landesinnere ist mit seiner plötzlich wild romantischen Berglandschaft sehenswert.

Der
Nazionalpark Monte Sibellini Gran Sasso (160 km entfernt) zieht sich mit über 4o km Bergspitzen nach Westen in Richtung Umbrien. Eine aufregend schöne und sagenumwobene Hochgebirgslandschaft mit riesigen Felswänden und Felsspitzen, die in ihrer Dramatik den Dolomiten in nichts nachstehen. Der 1.940 m hoch liegende Lago di Pilato ist der einzige Gletschersee des Apennin, bewacht vom 2476 m hohem Monte Vettore. Die karstige Hochebene Piano Grande von Castelluccio ist nicht nur Heimat der berühmten gleichnamigen Linsen, sondern bietet bezaubernde Wandermöglichkeiten.

Das Santuario della Santa Casa, das das Geburtshaus der Maria von Nazareth in sich birgt, liegt in
Loreto (15 km entfernt), eine der meist besuchten Marienwahlfahrtsstätten der Welt. Engel sollen im 13. Jh. das Geburtshaus der Maria von Nazareth nach Italien getragen haben. Daraufhin entstand über vier Jahrhunderte eine mächtige Basilika, deren Kuppel schon von weither sichtbar ist. So pompös sich die Basilika mit ihren 23 Kapellen gibt, so karg ist der kleine Innenraum des heiligen Hauses, wo die berühmte und zutiefst verehrte schwarze Madonna steht.

Ein hübsches kleines Städtchen hoch auf den Hügeln ist Recanati
(25 km entfernt), Heimat des Dichters Giacomo Leopardi, dessen Melancholie im 19. Jh. eine ganze Geistesrichtung prägte. Der „unendliche Hügel“, benannt nach seinem berühmtesten Gedicht „L’infinito”, ist heute ein herrlicher Aussichtsplatz. Zwei weitere berühmte Söhne haben in Recanati ihre Spuren hinterlassen, der Tenor Benjamino Gigli und der Renaissancemaler Lorenzo Lotto, dessen schönste Werke hier in der Pinakothek zu bewundern sind.

Das Sferisterio, ein klassizistischer Arkadenbau, der sich harmonisch in den Stadtwall von
Macerata (35 km entfernt) einfügt, war ursprünglich Austragungsort für das populäre Renaissanceballspiel Bracciale. Heute ist das bedeutende Baudenkmal mit seinen 7.000 Sitzplätzen und einer hervorragenden Akustik die zweitgrößte bespielte Arena Italiens neben Verona mit Opernfestspielen in Juli/August. Die Rosa- und Ockertöne der unverputzten Fassaden tauchen das vom Barock und Klassizismus geprägte Städtchen mit seinen eleganten Stadtpalästen und Plätzen in ein magisches Licht.

Weit oben über dem Hafen, unberührt vom hektischen Getriebe, steht Anconas schönste Kirche und weithin sichtbares Wahrzeichen, die mittelalterliche Kathedrale San Ciriaco.
Ancona (20 km entfernt), bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. von griechischen Kolonisten aus Syrakus gegründet, erstreckt sich auf zwei Hügeln, die um den Hafen wie ein Amphitheater aufsteigen. Seinen Rundgang beschließt man mit der Besichtigung der Fontana del Calamo aus dem 16. Jahrhundert: dort wartet eine kleine Bude mit herrlichen Meeresfrüchten und frischen Austern, die man am abgegriffenen Marmortresen zu sich nimmt.

KÜCHE UND WEIN
Kein Tag ohne Pasta. Die marchigianische Küche ist fest verwurzelt in der bäuerlichen Tradition. Kein Sonntagsessen wäre ohne den handgemachten Tagliatelle mit „sugo“ denkbar. Ein ganz spezielles Pastagericht der Gegend ist „vincisgrassi“, eine üppige Lasagne mit Hühnerleber und ohne die sonst üblichen Tomaten.

Variantenreiche Fleischküche. Freilandhühner, Wild, Kaninchen und die ausgezeichneten Rinder der Marken gehören fest zum Repertoire. Zu probieren ist unbedingt die weiche geräucherte und fein gewürzte Schweinesalami „ciauscolo“, sie ist eine absolute Köstlichkeit. Berühmt ist weiterhin die „porchetta“, ein mit Knoblauch, wilden Fenchelsamen, Bauchspeck gewürztes Spanferkel, für das die Marchigiani die Urheberschaft beanspruchen.

Köstlichkeiten der Bergregionen.
Neben Pilzen, Wild, Nüssen und Wildkräutern ist der größte kulinarische Schatz der Gegend Trüffel. Besonders die „tartufi bianchi“ aus Acqualagna stehen den Albatrüffeln in nichts nach. Bei der traditionellen Käseherstellung dominiert der Schafskäse. Der „pecorino“ ist ein fester Bestandteil der Küche der Marken. Eine Besonderheit ist der „formaggio di fossa“, ein würziger Käse, der in Kalksteinhöhlen eingemauert wird und dort heranreift.

Wein von sanften Hügeln über dem Meer.
Wohl am bekanntesten ist der ausgezeichnete weiße „Verdicchio“ aus der gleichnamigen Traube. Er durftet nach Pfirsichen, Äpfeln, Zitronen und Rosen. Typisch ist der lange würzig bittere Abgang. Rund um den Conero wird der „Rosso Conero“ hergestellt, der aus der Montepulciano-Traube gewonnen wird. Dieser kräftig rubinrote Wein duftet meist nach Brombeeren und Pflaumen, ist im Geschmack gehaltvoll, würzig, warm und lang anhaltend. Nicht selten reift er zu einem großen Wein heran. Schon der Wein ist Grund genug, die Marken zu bereisen.

LINKS
www.conero.it
www.le-marche.com

www.conerogolfclub.it
www.leopardiwines.com
www.fattorialeterrazze.it
 

ANREISE
Auto. Über die Autobahn Brenner, dann weiter in Richtung Bolzano, Modena, Bologna, Ancona. Ausfahrt “Ancona sud/Osimo“. Den Ortshinweisen nach Sirolo folgen, kurz vor Sirolo verjüngt sich die Straße und führt in einer Doppelkurve hoch in bzw. durch den Ort Coppo. Auf der linken Seite befindet sich eine Bar und gleich danach geht links weg eine kleine einspurige Straße, die auf den Monte Colombo hochführt. Hier abbiegen, der Straße immer folgen, bis man auf eine kleine Kreuzung stößt (man sieht hier auf einen Hof), hier links abbiegen, am dritten Haus links ist man am Ziel.
Benvenuti alla Casa Ancarano!

Bahn. Im Sommer gibt es viele günstige Angebote und Verbindungen nach Ancona. Vom Bahnhof aus weiter mit dem Taxi, Mietwagen oder dem Bus nach Coppo/Sirolo (etwa 15 km).
Flug. Der Flughafen Raffaelle Sanzio von Ancona ist etwa 30 km entfernt. Viele Flüge gehen über München (Lufthansa, Air Dolomiti) bzw. über Mailand (Alitalia). Von dort aus weiter mit dem Taxi oder Mietwagen. Oder aber mit dem Bus zum Bahnhof von Ancona.

  GALERIE
 

PREISE
Die Miete richtet sich nach der jeweiligen Saison – genauere Preise gerne nach Anfrage.
Die Vermietung erfolgt von privat und nicht gewerblich. Der Vermieter ist kein Reiseveranstalter, es kommt kein Reisevertrag, sondern ein befristeter und zweckgebundener Mietvertrag zustande. Die Casa Ancarano ist ein Privathaushalt und unterliegt keinen Komfort-Kategorien, wie sie bei Pensionen und Hotels üblich sind. Das Mietverh ältnis beinhaltet keine Serviceleistungen.

KONTAKT



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